Die Bedeutung von SALUS: Gedeihen, Wohlsein, Wohlergehen, Heil, Gesundheit
Im übertragen Sinn bedeutet es "Leben - Existenz"

Seit der Gründung 1994 durch Dr. Wolfgang Daub und Heinz-Werner Pfister haben wir uns der Versorgung und Betreuung pflegebedürftiger Menschen in ihrer häuslichen Umgebung verschrieben.

Team Plegedienst Salus Wanfried

Unser Service gründet auf vier Säulen: PFLEGE, BETREUUNG, HAUSWIRTSCHAFT und BERATUNG.

Mit mehr als 20 Mitarbeiter/innen können wir auf ein bewährtes Konzept bauen, das großen Wert auf Verlässlichkeit und die Erfüllung der individuellen Bedürfnisse unserer Kunden legt.

Unsere Leistungen sind individuell auf den Pflegebedürftigen ausrichtet. Sie können den Leistungsumfang nach Ihren Wünschen zusammenstellen. Unser Ziel ist es, den Aufenthalt so lange wie möglich zu Hause zu gestalten, die gewohnte Umgebung langfristig zu halten und für alle Beteiligten das Bestmögliche zu erreichen. Wir werden gerne einen individuellen Plan für Sie erstellen.


Als Vertragspartner der Kranken- und Pflegekassen können wir diese Aufgaben sicher erfüllen, wir arbeiten eng mit ihrem behandelnden Arzt zusammen, um Krankenhausaufenthalte zu vermeiden, zu verkürzen oder die Nachsorge bei ambulanten Operationen sicherzustellen.

Unser Leitbild

Wir bieten eine ganzheitliche Pflege und individuelle Betreuung des Patienten sowie die Möglichkeit zur Mitarbeit von Angehörigen nach entsprechender Beratung und Anleitung.
Sie wird von kompetenten Mitarbeitern unter sowohl ökologisch wie auch ökonomischen Gesichtspunkten durchgeführt.

Bei uns wird der Patient als Person, Mitglied einer Familie sowie als Teil der Gesellschaft in den Mittelpunkt gestellt. Die Hauptaufgabe wird in der individuellen Betreuung des Patienten unter Berücksichtigung seiner physischen, psychosozialen, kulturellen und geistigen Bedürfnisse gesehen. Dem Patienten wird während der Betreuung das größtmögliche Mitspracherecht gewährt. Er wird mit Würde und Respekt behandelt.

Um die ganzheitliche Pflege zu verwirklichen, werden Angehörige unter Anleitung und Beratung in die Arbeit mit einbezogen. Es wird eine humane, würdevolle und individuelle Begleitung Sterbender unter der Einbeziehung der Angehörigen verwirklicht. Der Tod wird als natürliche Auflösung des Lebens betrachtet.

Die kontinuierliche Fortbildung im Team steigert die berufliche Kompetenz der Mitarbeiter/innen. Die Umsetzung neuer Erkenntnisse in der Pflege sichert die Qualität der Arbeit. Aktive Mitarbeit und kreatives Denken bezüglich der Krankenpflege wird gefördert, um jedem Teammitglied Zufriedenheit und Erfüllung in der Ausübung seiner Tätigkeit zu ermöglichen.

Die Arbeitsweise wird ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten angepasst. Der Personaleinsatz orientiert sich dabei an dem Pflegebedarf. In diesem Arbeitsklima haben alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen die Gelegenheit und die Verpflichtung, zur bestmöglichen Versorgung der Patienten beizutragen.

Unsere Leistungen

Zu unserem Angebot gehören umfassende Leistungen aus folgenden Bereichen:

Grundpflege

Körperpflege: Waschen, Duschen, Baden, Zahn- und Mundpflege, Haare kämmen, Rasur, Unterstützung bei der Darm- und Blasenentleerung
Ernährung: mundgerechtes Zubereiten oder Aufnahme der Nahrung, Verabreichung von Sondennahrung
Mobilität: Aufstehen und Zubettgehen, An- und Auskleiden, Hilfestellung beim Gehen und Stehen innerhalb der Wohnung, Hilfe beim Verlassen der Wohnung

Behandlungspflege

In Absprache mit Ihrem Haus- bzw. Facharzt führen erfahrene qualifizierte Mitarbeiter des SALUS-Pflegedienstes die ärztlich verordnete Behandlungspflege nach SGB V durch. Die häusliche Krankenpflege beinhaltet alle medizinisch notwendigen Behandlungen wie:

  • Versorgung von Wunden (Ulcus cruris; Dekubitus; Gangrän; OP-Wunden)
  • suprapubischer Katheter
  • PEG-Sonde, Einlauf
  • Gabe von Injektionen s.c./i.m., etc.
  • Legen und Pflege eines Dauerverweilkatheters
  • Blutdruckmessung
  • Blutzuckermessung, auch Neueinstellungen und Anleitung zur Selbstinjektion
  • Gabe von medizinisch verordneten Augentropfen/-salben
  • Richten und Gabe der ärztlich verordneten Medikamente

BERATUNGSEINSATZ nach § 37.3 SGB XI

Pflegebedürftige im häuslichen Bereich haben Anspruch auf einen Entlastungsbetrag in Höhe von bis zu 125 Euro monatlich. Der Betrag ist zweckgebunden einzusetzen für qualitätsgesicherte Leistungen zur Entlastung pflegender Angehöriger.

Wer die Pflege und Betreuung durch Angehörige oder Freunde in der häuslichen Umgebung selbst sicherstellt und dafür Pflegegeld bezieht, ist verpflichtet, nach § 37.3 SGB XI (Pflegeversicherung), einen Beratungsbesuch (Qualitätssicherungsbesuch) von einem Pflegedienst in Anspruch zu nehmen.
Die Beratungsbesuche sollen eine regelmäßige Hilfestellung und pflegefachliche Unterstützung der Pflegepersonen sein und der Sicherung der Qualität der häuslichen Pflege dienen. Dabei stehen Fragen zu Beschaffung von Pflegehilfsmitteln, Hebetechniken, Lagerungstechniken, Wohnraumanpassung und Fragen zu Höherstufungsanträgen im Vordergrund.
Die Pflegefachkraft, die der Beratungsbesuch durchführt, kann Ihnen mit praktischen Tipps und mit Rat helfen, Probleme erkennen und Lösungen anbieten.
Bei dem Beratungseinsatz steht die Beratung und nicht die Kontrolle im Vordergrund.

Wie oft wird der Beratungsbesuch durchgeführt?

Pflegebedürftige, die Pflegegeld beziehen, haben

  • bei Pflegegrad 2 und 3 einmal halbjährlich
  • bei Pflegegrad 4 und 5 einmal vierteljährlich
einen Beratungsbesuch in der eigenen Häuslichkeit durch einen zugelassenen Pflegedienst abzurufen.
Die Kosten werden von der Pflegekasse übernommen.
Wir beraten Sie umfassend in sämtlichen Fragen der Pflegeversicherung. Auch die Vermittlung von Servicediensten wie z.B. Essen auf Rädern, Hausnotruf oder medizinischer Fußpflege usw. gehören zu unseren Leistungen.


ENTLASTUNGSDIENST nach § 45 B SGB XI

Pflegebedürftige im häuslichen Bereich haben Anspruch auf einen Entlastungsbetrag in Höhe von bis zu 125 Euro monatlich. Der Betrag ist zweckgebunden einzusetzen für qualitätsgesicherte Leistungen zur Entlastung pflegender Angehöriger.

Darunter fallen besondere Angebote zur Betreuung, Beaufsichtigung und Begleitung, bei denen es sich nicht um Grundpflege oder hauswirtschaftliche Versorgung handelt. Diese ergänzenden Betreuungsleistungen stehen allen Pflegebedürftigen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz zu, wie z.B. Demenzkranken.
Dieses könnten Spaziergänge, Spiele, Gedächtnistraining, gemeinsames Kochen, Begleitung zum Arzt oder Einkauf uvm. beinhalten.
Aber auch die Unterstützung in Haushalt kann darüber abgerechnet werden. Diese ergänzenden Betreuungsleistungen stehen allen Pflegebedürftigen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz zu, wie z.B. Demenzkranken.


Gruppenbetreuung - "Gemeinsam statt Einsam"

Sie sind oft Alleine? Ihnen fehlt der Kontakt zu anderen Mitmenschen? Sie essen und unterhalten sich gerne in Gesellschaft?

Wir bieten derzeit 2x monatlich jeweils nachmittags in den Räumlichkeiten des SALUS Büros für zwei Stunden einen Plaudernachmittag mit Kaffee und Kuchen, Bastelei, musikalischer Begleitung und viel Spaß an.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Sprechen Sie uns an.


Individuelle Beratung

Die Pflegeversicherung ist ein komplexes Thema, es gibt viele Möglichkeiten, die einem nicht bekannt sind. Um Ihnen etwas „Licht“ in diesem Bereich zu bringen, Unterstützen wir Sie gerne mit der individuellen Beratung rund um die Pflegeversicherung in Ihrem häuslichen Umfeld.

Haushalt

Fällt es Ihnen schwer, ihren Haushalt alleine zu bewältigen? Wir können Sie unterstützen. Wir haben derzeit sechs Hauswirtschaftlerinnen, die Ihnen dabei tatkräftig helfen. Dazu gehört z.B.:

  • Fenster putzen
  • Staubsaugen
  • Boden aufwischen
  • Unterstützung bei der Badreinigung
  • Gardinen ab- und aufhängen
  • und vieles mehr

Fragen Sie einfach nach, wir beraten und unterstützen Sie gerne.

In unserem Team befinden sich zwei ausgebildete PalliativCare Fachkräfte, deren Aufgabe darin besteht, in der letzten Lebensphase Sie zu begleiten und den Weg möglichst nach Ihren Vorstellungen zu gestalten. Die spezialisierte ambulante Palliativ-Versorgung (SAPV) dient dem Ziel, die Lebensqualität und Selbstbestimmung schwerstkranker Menschen zu erhalten, zu fördern, zu verbessern und ihnen ein menschenwürdiges Leben bis zuletzt in ihrer vertrauten Umgebung zu ermöglichen.

Die spezialisierte ambulante Palliativ-Versorgung (SAPV) dient dem Ziel, die Lebensqualität und Selbstbestimmung schwerstkranker Menschen zu erhalten, zu fördern, zu verbessern und ihnen ein menschenwürdiges Leben bis zuletzt in ihrer vertrauten Umgebung zu ermöglichen.
Für weitere Informationen zum Hospiz- und Palliativ-Netz Werra-Meißner steht Ihnen folgender Link zur Verfügung: HPNMW

  • Vermittlung eines Hausnotrufgerätes
  • Vermittlung von Essen auf Rädern
  • Vermittlung von technischen Hilfsmittel wie Rollstuhl oder Rollator
  • Vermittlung von pflegerischen Hilfsmittel wie Handschuhe, Inkontinenzprodukte, Desinfektion …
  • Kontakt zu Sanitätshäusern
  • und vieles mehr

Fragen Sie einfach nach, wir beraten und unterstützen Sie gerne.

Unser Qualitätsversprechen

Qualitätsprüfungen von Pflegeeinrichtungen

Einmal im Jahr wird die Qualität der Pflege in allen ambulanten Pflegediensten und allen Pflegeheimen geprüft (Regelprüfung). Außerdem können Prüfungen aus bestimmten Anlässen – dies sind meist Beschwerden – erfolgen (Anlassprüfung). 90 Prozent der Prüfungen führen die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) durch, 10 Prozent der Prüfdienst der privaten Krankenversicherung (PKV-Prüfdienst). Neben der Qualität der Pflege ist bei ambulanten Pflegediensten die Abrechnungsprüfung verpflichtender Inhalt der Qualitätsprüfungen.

Seit der Einführung von jährlichen MDK-Qualitätsprüfungen in allen Pflegeeinrichtungen im Jahr 2011 hat sich die Pflegequalität Schritt für Schritt verbessert. Dies gilt insbesondere für Kriterien, die für die Versorgung pflegebedürftiger Menschen besonders wichtig sind, wie das Schmerzmanagement, die Medikamentengabe, die Wundversorgung, die Versorgung mit Essen und Trinken, die Körperpflege und der Umgang mit freiheitsentziehenden Maßnahmen. Das macht deutlich, dass regelmäßige externe Prüfungen und die damit verbundene Beratung durch den MDK unverzichtbar sind, um die Pflegequalität zu sichern und zu verbessern.

Warum wird die Qualitätsprüfung und -darstellung reformiert?

Die Darstellung der Pflegequalität in Pflegenoten ist in den vergangenen Jahren erheblich in die Kritik geraten, weil Qualitätsmängel der Einrichtungen für Verbraucherinnen und Verbraucher nicht klar erkennbar sind. Deshalb hat der Gesetzgeber 2016 mit dem Pflegestärkungsgesetz II den Qualitätsausschuss Pflege eingerichtet und beauftragt, durch wissenschaftliche Projekte neue Prüfverfahren sowie eine Alternative zur bisherigen Pflegenotendarstellung zu entwickeln.

Link: Pflegelotse

Beschwerdemanagement

Im Rahmen unserer Qualitätssicherung haben wir ein System zum Umgang mit Beschwerden eingeführt. Das bedeutet, dass wir jeder Ihrer Beschwerden oder Anregungen systematisch nachgehen. Wir bitten Sie daher, uns stets zu informieren und anzusprechen, wenn Sachverhalte vorliegen, die nicht Ihren Wünschen und Vorstellungen entsprechen. Sie können alles mit den Pflegekräften besprechen, die Sie betreuen oder Sie wenden sich an die zuständige verantwortliche Pflegefachkraft Susanne Heckmann. Frau Heckmann ist für Sie unter der Telefonnummer 05655-923578 erreichbar.

Zuständige Stellen für Information, Beratung und Aufsicht

Zuständige Stellen

Regionaler Pflegestützpunkt

Pflegestützpunkt Werra-Meissner-Kreis, Schlossplatz 1, 37269 Eschwege
05651-302-1435/-1436
pflegestuetzpunkt@werra-meissner-kreis.de

Seniorenberatungsstellen vor Ort

Kreisausschuss Werra-Meissner-Kreis -Seniorenbüro-, Schlossplatz 1, 37269 Eschwege
05651/302 1433 und -1434 (Fax: 05651/302 1439)
seniorenbuero@werra-meissner-kreis.de

Ihre zuständige Pflegekasse

Verlinkung zu Websites der gängigsten Krankenkassen:
AOK Hessen
BARMER GEK
BKK Werra-Meißner
DAK Gesundheit
Ikk classic
KKH Allianz
Knappschaft
LKK Hessen
Techniker Krankenkasse

Hilfreiche Adressen

Pflegestützpunkt Werra-Meissner-Kreis, Schlossplatz 1, 37269 Eschwege
05651-302-1435 oder -1436
pflegestuetzpunkt@werra-meissner-kreis.de

Aufsicht

Für Beschwerden stehen Ihnen verschiedene externe Stellen als zuständige Aufsicht über Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen zur Verfügung.

Oberste Behörde: Hessisches Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit
Dostojewskistrasse 4, 65187 Wiesbaden
0611-817-0
poststelle@hsm.hessen.de

Obere Behörde: Regierungspräsidium Gießen, Abteilung VI Soziales – Dezernat 62
Dienstgebäude Neue Beune 2, 35338 Gießen
0641-303-0, Fax: 0641-303-2705
heimgesetz@rpgi.hessen.de

Regional zuständige Behörde: Hessisches Amt für Versorgung und Soziales
Frankfurter Strasse 84 a, 34121 Kassel
Tel.: 0561-2099-0, Fax: 0561-2099-541
heimg@havs-kas.hessen.de

Medizinischer Dienst der Krankenversicherung in Hessen
Zimmersmühlenweg 23, 61440 Oberursel, Postfach 2133
06171/634-225, Fax: 06171/634-700
av.team.sp@mdk-hessen.de

Ihre zuständige Pflegekasse.
Das Land Hessen plant zudem, ein landesweites Beschwerdetelefon einzurichten.

Unser Team